Minister Thomas Strobl

Stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, Land Baden-Württemberg

Thomas Strobl wurde am 17. März 1960 in Heilbronn geboren. Nach dem Abitur 1979 absolvierte Strobl ein Studium der Rechtswissenschaft an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, das er 1985 mit dem ersten juristischen Staatsexamen been-dete. Nach dem Referendariat legte er 1988 auch das zweite Staatsexamen ab und war anschließend als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Heidelberg und danach als parlamentarischer Berater beim Landtag von Baden-Württemberg tätig. Seit 1996 ist er selbständiger Rechtsanwalt in Heilbronn (Zulassung ruht).
Von 1989 bis 2016 gehörte Strobl dem Gemeinderat seiner Heimatstadt Heilbronn an.
Er ist seit 2011 Landesvorsitzender der CDU in Baden-Württemberg und seit De-zember 2012 stellvertretender Vorsitzender der CDU Deutschlands. Seit 12. Mai 2016 ist er Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration des Landes Baden-Württemberg sowie stellvertretender Ministerpräsident. In dieser Funktion ist Strobl für die Polizei und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ebenso politisch ver-antwortlich wie für die Feuerwehr, den Rettungsdienst, den Katastrophenschutz und eine moderne Verwaltung.
Im Sommer 2017 verabschiedete die Landesregierung unter der Federführung von Strobls Ministerium die „Digitalisierungsstrategie der Landesregierung von Baden- Württemberg“, welche die Grundlage für die Entwicklung zu einer Digitalen Leitregion Europas bildet in dieser Legislaturperiode (bis 2021).
Aus dieser Strategie heraus wurden bereits über 70 Leuchtturm-Projekte in den ein-zelnen Ressorts entwickelt und in Angriff genommen. Dabei werden alle in der Stra-tegie definierten Handlungsfelder abgedeckt.
Im Digitalisierungsministerium von Herrn Minister Strobl werden insbesondere Pro-jekte der Cybersicherheit, des Breitbandausbaus und der Digitalen Entwicklung von Kommunen vorangetrieben.
Von 1998 bis 2016 war Strobl Mitglied des Deutschen Bundestages. Ab 2009 war er zudem Vorsitzender der baden-württembergischen CDU-Landesgruppe. Von 2014 bis 2016 war Strobl darüber hinaus stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU Bundestagsfraktion. Im Juni 2016, nachdem er zum Landesminister ernannt worden war, legte Strobl sein Bundestagsmandat nieder.
Bundespräsident Joachim Gauck zeichnete Strobl im Jahr 2015 mit dem Bundesver-dienstkreuz am Bande aus.
Thomas Strobl ist verheiratet mit Christine geb. Schäuble

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